Biographie

 

Sein Operndebut gab der Tenor Marian Kalus 2002 als "Auferstandener Christus" in Dietrich Buxtehudes "Das Jüngste Gericht" im Marienmünster in Dießen am Ammersee. Ab 2003 studierte er Gesang bei Prof. James Taylor an der Musikhochschule Augsburg. Im Jahr 2004 war er als Monostatos in W. A. Mozarts "Zauberflöte" in einer Produktion der Musikhochschule Augsburg, anschließend als Bardolfo in Guiseppe Verdis "Falstaff" beim "Isny-Opernfestival" zu sehen. Am Augsburger Stadttheater sang er 2005 die Partie des Tybalt in Charles Gounods "Romeo et Juliette".

Im selben Jahr wechselte er nach Berlin an die Musikhochschule "Hanns Eisler" zu Prof. Scot Weir. Dort war er als Priester in W. A. Mozarts "Zauberflöte" und als Belmonte in "Die Entführung aus dem Serail", sowie als Don Ottavio in "Don Giovanni" zu hören, des Weiteren als Sailor in Henry Purcells "Dido and Aeneas" und in einer kleinen Rolle an der Deutschen Oper Berlin in "Das Traumfresserchen" von Willfried Hiller.

Im Jahr 2007 war Marian Kalus mit der Puccini Arie "È lucevan le stelle" aus der Oper Tosca in Stefan Ruzowitzkys oscarprämierten KZ-Drama "Die Fälscher" zu sehen. Zuletzt sang er die Partie des Felipe in der Zarzuela "La Revoltosa" im Hebbel am Ufer in Berlin und ebenfalls an diesem Haus den Herzog in "Nacht in Venedig" von Johann Strauß. Des Weiteren war er in der Monteverdi Oper "L’incoronazione di Poppea" als Lucano zu hören und im Sommer 2009 als Tamino in Mozarts Zauberflöte auf einer Tournee durch Deutschland, im Herbst des selben Jahres dann wieder im Hebbel am Ufer in Berlin als Gonzalve in Ravels Einakter "L’heure espagnole".

Marian Kalus nahm Gesangsunterricht bei Melinda Liebermann und wird derzeit unterrichtet von Ulrich Neuweiler.

Seit der Spielzeit 2011/12 ist Marian Kalus Ensemblemitglied am Theater Nordhausen.